Zahnschutz

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Wie wichtig ein Zahnschutz ist zeigen Untersuchungen aus Amerika. wo jährlich mehr als 5 Millionen Zähne durch Sportaktivitäten ausgeschlagen werden. Bei Basketball, wo es keinen Mundschutz gibt, betreffen 34 % aller Verletzungen Zähne und Mund. Bei Football wird ein Mundschutz getragen, weswegen nur 0,07 % aller Verletzungen im Mundbereich anzufinden sind. Berechnungen zeigen, dass die Versorgungskosten für einen einzigen ausgeschlagenen Zahn über 20-mal höher sind als die Investition in einen individuell angefertigten professionellen Mundschutz.

Ein bimaxillärer Sportschutz bietet zwar optimalen Schutz, erschwert jedoch das Atmen und wird oft als unangenehm empfunden. Aus diesem Grund wird meist  nur ein Oberkieferschutz gemacht. Die 2- bis 3-schichtige Ausführung, zusätzliche Verstärkungen und weitere hartelastische Einlagen in der Front sollen punktuelle Krafteinwirkungen über das Gebiss verteilen und so die punktuelle Wucht eines Schlages vermindern.

Besonders wichtig sind zarte Einbisse des Gegenrkiefers, die das Unterkiefer bei Krafteinwirkung in eine definierte Position führen und unphysiologische Schläge auf das Kiefergelenk verhindern sollen,  was in weiterer Folge zur Bewußtlosogkeit führen könnte.

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Für welche Sportart ist ein Zahnschutz sinnvoll?
Das Tragen eines Mundschutzes wird insbesondere bei der Ausübung folgender Sportarten empfohlen:

Baseball, Basketball, Boxen, Eishockey, Feldhockey, Fußball, Geräteturnen, Handball, Inlineskating, Kampfsportarten, Mountainbiking, Radsport, Reiten, Rugby, Skateboarding, Wasserball.

Aufgrund der hohen Anzahl von Verletzungen bei Kindern und Jugendlichen sollten diese einen Mundschutz tragen, sobald sie am organisierten Sport mit Körperkontakt, Sturzgefahr oder Benutzung von Sportgeräten teilnehmen. Ein Mundschutz, speziell wenn er individuell hergestellt ist kann sportbedingte Verletzungen im Zahn-, Mund- und Kieferbereich vielfach verhindern oder erheblich vermindern.

Welcher Zahnschutz bietet die höchste Sicherheit?
Das Tragen eines Mundschutzes kann das Risiko um den Faktor 60 reduzieren. Es gibt drei Typen mit unterschiedlichem Schutz:

Typ I: Konfektionierter Mundschutz
Diese Gummischiene wird nicht angepasst und durch Zusammenbeißen der Zähne gehalten. Sie beeinträchtigt Sprache und Mundatmung und bieten den geringsten Schutz.

Typ II: Angepasster Mundschutz
Ein Kunststoffblock wird im kochenden Wasser erwärmt und an die Zähne angepasst. Er bietet mehr Schutz als der Typ I, seine Schutzwirkung schwankt stark da die Anpassung meist durch unerfahrene Personen vorgenommen wird. Viele Sportler bemängeln dabei  oft das erschwerte Atmen, wodurch die Leistung vermindert wird. 

Typ III: Individuell hergestellter Mundschutz
Der Zahnarzt formt die oberen und unteren Zähne ab. Im Dentallabor werden diese Abformungen in Gipsmodelle umgesetzt und darauf ein laminierter Mundschutz hergestellt, der den Mundverhältnissen des Sportlers exakt  angepasst ist. Im Vergleich zu Typ I und II bietet er den besten Schutz, optimalen Tragekomfort und eine exzellente Passgenauigkeit. Er stört kaum beim Sprechen und ermöglicht eine freie Atmung. Es stehen drei Varianten des individuell gefertigten Mundschutzes zur Verfügung:

Xtreme Pro:
3-schichtig (6mm) mit integriertem Verstärkungssegment und einer  ergänzender hartelastischer Zwischenlage im Bereich der Frontzähne.
Für Profis im Stock- und Kontaktsportbereich, wo harte und kleinflächige Schläge zu erwarten sind:
Eishockey, Feldhockey, Karate, Kickboxen, Lacrosse, Polo, Squash, Taekwondo, …

Xtreme:
2-schichtig (5mm) mit integriertem Verstärkungssegment im Bereich der Frontzähne.
Der beliebteste Universal-Zahnschutz für Profis und Amateure, geeignet  auch im Kampfsport, wo harten Schläge zu erwarten sind:
Baseball, Boxen, Football, Inlineskaten, Rollerbladen, Rugby, Skateboarden, Skirennsport, ...

Master:
2-schichtig (4mm).
Für alle Aktivitäten im Bereich des Freizeitsport:
Basketball, Fußball, Radfahren, Handball, Judo, Motocross, Reiten, Ringen, Wasserball, …

Welche Farben sind verfügbar?
Biite weisen Sie Sportler darauf hin, dass bei offiziellen Wettkämpfen immer öfter farbige Varianten nicht zugelassen werden und daher die transparente Variante gewählt werden sollte. Diese ist nur für Xtreme und Xtrem-Pro lieferbar. Nur bei Xtreme-Pro ist eine Einarbeitung des Namens möglich. 

Einfarbig-Transparent (Xtreme / Xtreme-Pro):
Transparent
Transparent-Blau
Transparent-Rot
Transparent-Schwarz

Zweifarbig (Master):
Rot-Gelb-Rot
Blau-Gelb-Blau
Blau-Rot-Blau
Schwarz-Rot-Schwarz

Dreifarbig (Master):
Rot-Weiss-Grün
Rot-Weiss-Blau
Grün-Blau-Gelb
Gelb-Rot-Schwarz

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